Spitzen und Einsätze

Spitzen und Einsätze

Artikelnummer: BB2
€  22,00 (inkl. 7 % MwSt.)

Autor: Bellon, Brigitte
48 Seiten, Heft, Text: deutsch

Dieses Buch enthält Muster für Spitzen und Einsätze in verschiedener Breite und unterschiedlicher Art. Ein großer Teil von ihnen stammt aus den 1980er Jahren. Ich entwarf sie für die Klöpplerinnen meiner Kurse. Das Angebot an Klöppelbüchern war zu dieser Zeit nicht gerade üppig. Beim Ausklöppeln der Muster wurden durchweg Leinengarne der Marke Bockens verwendet, und zwar in der beim jeweiligen Muster angegebenen Stärke. Bei 78/3 handelt es sich um ein Garn der Marke Goldschild. Die Taschentuchspitzen wurden an dafür vorgefertigte Stoffinnenteile angenäht. Bei den Mustern 1, 2 und 3 betrug die Seitenlänge des Stoffes 26 cm, bei den Mustern 4, 5 und 6 zwischen 15,5 und 16 cm. Will man vorgefertigte Taschentücher verwenden, sollten sie natürlich vor dem Klöppeln der Spitze vorhanden sein. Man fertige den Klöppelbrief in ganzer Länge an und vergleiche ihn mit der Länge des vorhandenen Stoffeinsatzes. Falls nötig, muss der Brief geringfügig vergrößert oder verkleinert werden. Auf jeden Fall sollte bei Leinengarn die Innenkante des Klöppelbriefes etwa 5 cm länger sein als die Kantenlänge des Stoffeinsatzes, weil sich die Spitze beim Entfernen der Nadeln ein bisschen zusammenzieht. Natürlich können andere Garne entsprechender Stärke verwendet werden. Für Baumwollgarne braucht man natürlich auch Baumwollstoff. Spitze und Stoff sollten aus dem gleichen Material sein. Bei jedem Muster ist eine Arbeitszeichnung für einen Rapport abgedruckt, allerdings nicht farbig. Auf den Abbildungen lassen sich die Schläge gut erkennen. Auch auf das Einzeichnen der Drehungen habe ich verzichtet. Deren Anzahl ist auf den Abbildungen ebenfalls erkennbar. Es bleibt zudem jeder Klöpplerin überlassen, die Spitzen nach eigenen Vorstellungen auszuführen. Bei einigen Mustern zeigt die Spitzenprobe bereits verschiedene Möglichkeiten der Ausführung. Schwierige Stellen sind durch Detailzeichnungen verdeutlicht.

Quelle: Brigitte Bellon

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